Archiv für Oktober 2008

sich die Geschichte hindrehen wie man will…

alte Bilder von der Eröffnung der „Ausstellung gegen Vertreibung“ 10.08.2006 in Berlin.

http://adf-berlin.de/html_docs/gallery/2006/berlin_10_08_2006_juri/IMG_5501.jpg

assi

tafel

echt zum kotzen, welche Völkchen da nebeneinander auf der Tafel stehen…
naja, bei so ’nem Geschichtsverständnis kann ich mich nur dem Protest-Transpi anschließen:
ZUM GLÜCK FALLT IHR BALD UM!

Knox.
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alle Bilder von der Agentur Ahron

The Yellow Star

Ein tolles Video, welches ich auf youtube gefunden habe. Echt nicht schlecht was mensch alles mit Die Sims 2 und diversen Progs anfangen kann.
Daumen hoch.

Knox.

Es war einfach widerwärtig.

Manche von euch werden sie vielleicht schon kennen, viele, die sich sich mit Rechtsextremismus auseinandersetzen werden bestimmt schonmal was von ihr gelesen/gehört/gesehen haben. Es geht um Andrea Röpke, freie Journalistin, die sich seit Jahren auf die Themen Nationalsozialismus und Rechtsextremismus spezialisiert hat.

Andrea Röpke’s Arbeit ist alles andere als einfach. Im Kontakt mit NeoNazis kommt es immer wieder zu Handgemengen und manchmal auch zu mehr. So wurde sie im November 2006 am helligten Tage in einem Supermarkt in Brandenburg niedergeschlagen. (Quelle: tagesschau)

Eine Situation die Journalistin öfter antrifft, ist, dass die Polizei nichts von geplanten NPD Aktionen weiß und die Journalist_innen auch nach Benachrichtigung der Polizei meist alleine darstehen. Ein altbekannter Fall ist die Geschichte des CDU Bürgermeisters, der die NPD das gleiche Recht zuspricht wie allen anderen und der nicht als „Chaot“ von Antifa-Aufklärungstrupps dargestellt werden will. Ein interessantes Video zu dem Verhalten des Herrn und seiner Rechtsoffenheit gibt es hier

Da errinert mensch sich doch an den Spruch einer vergangenen Demonstration:
KeineSchorle

Um nun auf den Titel dieses Beitrags zu komme: Es handelt sich dabei um ein Ausspruch Andre Röpke’s über eine Zeit als sie aus Recherche Gründen einem Treffen ehemaliger SS-Männer beiwohnte.

[…]Es war einfach widerwärtig. Sie zeigten keinerlei Reue. Sie saßen dort und brüsteten sich mit ihren Taten von damals. Man musste echt alle halbe Stunde zur Toilette oder den Raum verlassen um die Situation zu ertragen. Das schlimmste war aber eigntlich, dass junge Neo-Nazis, die mit am Tisch saßen und zu den ehemaligen SS-Männern aufblickten sie mit ihrer Faszinität gerade anstachelten[…]

Auch sowas gehört manchmal wohl zum Journalist_innen Leben dazu.

Am Ende möchte ich noch kurz ein Buch von Andrea Röpke erwähenen.
Neonazis in Nadelstreifen. Die NPD auf dem Weg in die Mitte der Gesellschaft
Falls wer interessiert ist, unterstüzenswert ist die Dame auf jeden Fall.

In diesem Sinne:
Don‘t hate the media!
Be the media!

Knox

[deutschland has gotta die!]

demo hamburg
Habe lange nichts mehr von mir hören lassen, is ja aber auch viel losgewesen in der Zwischenzeit.
Eventuell waren ein paar Leute enttäuscht, als sie hier am 3.Oktober keine Massen von Parolen oder Nationalfahnen gefunden haben, welche ja auch auf der HartBackbord Demo nicht gern gesehen waren, dafür gibts jetzt aber mal wieder ein tolles Video von Spiegel-Online in dem unter anderem so tolle Sachen wie dieses gesagt werden:

[…]Ich bin sehr stolz auf meine Heimat. Ich bin auf die Geschichte stolz, ich bin auf diese Kultur stolz und ich sage das ohne Vorbehalt und ohne ein schlechtes Gewissen […]

…sonst wird die Demo am 3ten im Hamburg als eine Demo der „Freien Deutschen Jugend“ betitelt und man hört noch tolle Kommentare von irgendwelchen Passant_innen.

Sonst gab es ja noch erfreuliche Nachrichten aus Österreich, die den einen oder anderen zum Denken angeregt haben

und eben kam noch die Nachricht rein, dass Philipp John von den „volkfrontmedien“ sich aus der Szene verpisst.
Video hier

Da ich im Moment viel zu tun hab, werd ich jetzt erstmal Schluß machen und mich die Tage nochmal melden.

Knox.