Archiv für Februar 2009

Die Akte Williamson.

Christliche Hardliner und ihr Antisemitismus.

Alees drehte es sich um folgendes Interview eines schwedischen TV-Senders mit Richard Williamson, einem Bischof der katholischen Pius-Bruderschaft, in welchem er die Gaskammern in Auschwitz leugneten und von maximal 200-300.000 toten Jüdinnen und Juden zur Zeit des 2ten Weltkrieges spricht:

Mittlerweile hat zwar schon der Vorsitzinde der Deutschen Bischofskonferzen Robert Zollitsch ein Statement dazuabgegeben aber wirkliche Reaktionen des Vatikans blieben aus.

Während weitere Holocaustleugner aus Australien über youtube einen Besuch in Deutschland ankündigen, sich irgendwelche abstruse Papst-Unterstützer-Seiten gründen und extra 3 fragwürdige Aktionen durchführt, habe ich nochmal Dokumente zum „Leuchter-Report“ rausgesucht.

Argumentationspapier Friedrich Ebert Stiftung
Der Leuchter-Report-Geschichtsfälschung auf Bestellung
Kritik am Leuchter-Report (Wikipedia)

Knox.

Jedes Jahr wieder.

israelflag

Mehr als sechzig Jahre nach der Shoah, so sollte man meinen, ist der Antisemitismus als eine judenfeindliche und rassistische Ideologie restlos desavouiert. Das Gegenteil scheint jedoch der Fall.*

schon damals berichtete ich davon, dass der Einfluss Israels weltweit als eher negativ beurteilt wird. Und auch dieses Jahr gibt es wieder eine Studie, bei der sich die deutschen Bürger_innen durch ihr besonders kritisches Verhalten zu Israel „auszeichnen“:

In Deutschland haben 65 Prozent den Eindruck, dass von Israel ein eher schlechter Einfluss ausgeht. Nur noch neun Prozent der Deutschen bewerten das Land positiv – weniger, als in allen anderen befragten Staaten der Europäischen Union. Noch ablehnender sind lediglich Ägypter und Japaner gegenüber dem israelischen Staat eingestellt.

So leicht werden die Opfer von damals zu Tätern von heute gemacht und so leicht ist mensch mit seinem Gewissen und mit dem Nationalbewusstsein wieder im Reinen.

Knox.

*aus: Ansorge, Dirk: Antisemitismus in Europa und der arabischen Welt

„Antideutsche sind häufig in gewalttätigen Demonstrationen auffällig geworden“

Ende Januar äußerte sich NRW-Verfassungsschutz-Chef Hartwig Möller in den Ruhrnachrichten zu dem Thema der „Antideutschen“.
Dabei entstand ein sehr interessanter Artikel, der selbst vielen Antideutschen die Augen öffnen wird.

Es handelt sich um eine eindeutig linksextreme, antifaschistische und antiimperialistische Bewegung, die allerdings in der linken Szene eine Minderheit darstellt.

Verdammt, jetzt hat sich der Antiimperialismus schon in der „antideutschen Szene“ eingeschlichen…

Hauptgegner der Antideutschen sind neben den Deutschen der Islam, bzw. der Islamismus, konkret die Palästinenser als Hauptfeinde Israels.

Die Deutschen und die Palästinenser als Feindbild?

Es gibt eigene Publikationen“ wie „bahamas“, aber auch linksgerichtete Zeitschriften wie „Junge Welt“ geben Antideutschen gelegentlich eine Plattform.

Die Junge Welt als antideutsches Organ. :)

Wenigstens eine gute Sache habe ich gefunden:

Das Phänomen „Antideutsche“ wird es weiter geben.

In diesem Sinne.
Knox.

Wegen Patientenmangels: Israel schließt Klinik für Palästinenser

via

GAZA (inn) – Palästinensische Patienten aus dem Gazastreifen haben keinen Gebrauch von der für sie am Eres-Grenzübergang eröffneten israelischen Klinik gemacht. Die kleine, aber gut ausgestattete Einrichtung wurde nun wieder geschlossen.

Israel hatte die Klinik nach der Operation „Gegossenes Blei“ als „humanitäre Geste“ eingerichtet. Geleitet wurde sie von der Hilfsorganisation „Roter Davidstern“. Zahlreiche verschiedene Fachärzte und medizinisches Personal waren vor Ort. Allerdings blieben die Patienten aus.

„Es ist eine extrem gut ausgestattete Klinik. Wir sind in der Lage, eine große Auswahl an medizinischen Gegebenheiten abzudecken. Es ist schade, dass nur fünf Patienten unseren Dienst in Anspruch genommen haben“, sagte eine Krankenschwester gegenüber dem UN-Informationsdienst „IRIN“. Bei den Patienten handelte es sich um krebskranke Kinder.

Laut dem Bericht gebe es mehrere Gründe für das Ausbleiben der Patienten. Möglicherweise habe die Entfernung dazu beigetragen, welche die Patienten bis zum Eres-Grenzübergang zurücklegen müssten. Die Hamas hatte zudem die Klinik missbilligt und Palästinensern von dem Besuch der Einrichtung abgeraten.

Unterdessen hat die jordanische Regierung mit Unterstützung verschiedener Hilfsorganisationen nahe des Schifa-Krankenhauses in Gaza ein Feldlazarett eingerichtet.

Knox.

was ist eigentlich los?!

da ist mensch nach einer Pause wieder da und die ganze Scheiße immer noch im Gange.
Der Presse ist mittlerweile mal aufgefallen, was die christlichen Hardliner so von sich geben und die Raketen der Hamas fliegen immer noch…
Während man sich bei YouTube Videos von Flaggenverbrennungen angucken kann, möchte ich noch auf ein Video hinweisen, welches ich bei meinen ISAG Freund_innen gefunden habe:

„Hamas Freunde in Deutschland“

und nachdem ich dann eine AntifaFahne bei diesem Demo Video bei ca. 25 sekunden gefunden, hatte ich schon gar keine Lust mehr, irgendwas zu bloggen.

Vllt. die Tage nochmal.
Knox.