back to the roots of anti-communism.

Dass DIE LINKE nicht immer eine neutrale Berichterstattung erwarten kann, ist den Meisten klar. Zu tief scheinen Vorurteile über die Partei und ihre Haltung zur ehemaligen DDR zu sitzen. Dies soll natürlich nicht heißen, dass es in der Partei keine Mauer-Liebhaber_innen gibt, jedoch ist es keinenfalls objektiv immer wieder damit anzufangen, dass sie die angebliche Nachfolgepartei der SED ist. Würde bei allen anderen Parteien auch das historische Maß angelegt, wäre es etwas anderes aber so zeugt es eher von Stumpfsinn immer und immer wieder zu betonen, dass DIE LINKE auf die SED zurückgeht.
Über die Absurdität dieser Haltung und das Missachten von etlichen Fakten welche zu ihr führen, möchte ich mich nicht eingehen aber ein Video vorstellen welches mein Problem verdeutlicht.

Es geht um einen Kommentar des Spiegels zum aktuellen Kino-Wahlwerbespot der Partei.
Der Titel spricht für sich: Linke wirbt mit Anschlag auf Luxusvilla“.
Es sind keine 15 Sekunden vergangen und der oben beschriebene Vergleich tritt zu Tage.
Das „So besser nicht!“ welches im Bezug auf den Anschlag auf die Luxusvilla ausgesprochen wird, reicht dem Autor als Distanzierung natürlich nicht und würde ja auch (wenn ernstgenommen) den Titel des Beitrags verändern.
Wer schaut sich schon einen Beitrag mit dem Namen „Die Linke wirbt mit politschen Reformen anstatt mit Gewalt und Sozialneid“ anschauen…
Unter dem Kommentar „Die Partei radikalisiert sich.“ werden dann Szenen von Krawalltourist_innen des diesjährigen ersten Mais in Berlin gezeigt, die bestimmt alle Mitglied der Partei sind.

Hier das Video von Spiegel-Online
Hier die youtube-Version des Kino-Spot.

So weit,
Knox.